Beach-Badminton
Badminton hat in den letzten Jahren immer mehr Anhänger im Freizeit-/Breitensportbereich gefunden. Sowohl in den Schulen, den Vereinen als auch in Badminton-Centern findet die Traditionssportart aus Indonesien eine bemerkenswerte Renaissance. Insbesondere für unorganisierte Sportler bietet Badminton eine optimale aktive Freizeitgestaltung.
Beach-Badminton zählt zu den neueren Beach-Sportvarianten und wird sowohl auf regulären als auch auf verkleinerten Feldern gespielt. Der weiche Sandboden gibt bei schnellen Antritten entsprechend nach und schränkt die Bewegungsschnelligkeit ein. Verletzungen, die vermehrt beim Badminton auftreten, wie z.B. Wadenverletzungen oder Reizungen an der Achillessehne, können auf Sand vermieden werden und sind ein entscheidender Grund für die große Popularität des Beach-Badminton.
Das Spiel kann mit herkömmlichen Schlägern und Bällen betrieben werden. Allerdings ist beim Beach-Badminton auf Outdoor-Anlagen darauf zu achten, dass der bisherige Spielball sehr windanfällig ist. Neuerungen aus der Industrie werden hier erwartet. Die Regeln im Beach-Badminton basieren weitgehend auf den Regeln des Badmintons, wobei allerdings einige grundlegende Änderungen bezüglich der Zählweise und der Spielfeldgröße zu beachten sind.
Insbesondere im Freizeitsport sind Varianten je nach Absprache möglich. Die Ausmaße des wettkampfmäßigen Beach-Badmintonspielfeldes sind sowohl für das Einzel- als auch für das Doppel auf 5 x 12 m verkleinert. Deutliche Unterschiede zum Badminton ergeben sich bei der Zählweise. So wird im Beach-Badminton auf drei Gewinnsätze („Best of Fife“) gespielt. Die Punktezählung erfolgt im Tiebreak, d.h. beide Parteien können jederzeit Punkte erzielen, unabhängig davon, ob sie das Aufschlagrecht besitzen.
Grundlegende Änderungen gegenüber dem Badminton sind ferner das modifizierte Aufschlagfeld im Einzel. Während im Doppel der Aufschlag wie gewohnt diagonal zu erfolgen hat, besteht im Einzel die Möglichkeit, die gesamte Spielfeldbreite zu nutzen. Die Aufschlaglinie, welche links und rechts des Spielfeldrandes markiert wird, ist eine gedachte Linie 3 m hinter dem Netz. Für das Doppel hingegen sind die herkömmlichen Badmintonregeln zugrunde gelegt.
• Spielfeld: 12 x 5 m
• Sandfläche: min. 14 x 7 m



