Beach-Handball

Beach-Handball findet als Variante zum Hallen-Handball immer mehr Fans und wird als Sommeralternative auch von Mannschaften des höchsten Leistungsbereiches verstärkt angenommen. Das Regelwerk garantiert spannende und spektakuläre Aktionen, die auch die Zuschauer begeistern werden.

 

Beach-Handball wird als additive Sportart zum Hallenhandball angesehen. Dribblings entfallen beim Beach-Handball, so dass das Passspiel direkt und schnell durchgeführt wird. Drei Feldspieler und ein Torwart bemühen sich, möglichst viele Punkte zu erzielen, denn beim Beach-Handball zählen nicht alle erzielten Tore gleich. Vom Torwart erzielte Tore zählen doppelt, genauso wie die „Kempa Tore“ (den Ball im Sprung fangen und werfen) - Regeländerungen, die Beach-Handball zu einer der schnellsten und attraktivsten Beach-Sportarten machen.

 

Jedes Team besteht aus drei Feldspielern und einem Torwart. Vier weitere Auswechselspieler sind zulässig. Den Feldspielern ist es untersagt, den Torraum zu betreten; der Torwart darf diesen allerdings verlassen. Die Spieldauer beträgt 2 x 10 min. Beim Gleichstand zum Ende jeder Halbzeit wird nach dem Modus „sudden death“ gespielt. Nach dem Ende der ersten Halbzeit beginnt das Spiel wiederum bei 0:0. Der Gewinn beider Halbzeiten entscheidet das Spiel zu Gunsten der Siegermannschaft mit 2:0. Gewinnt jedes Team eine der beiden Halbzeiten, muss ein Penalty-Werfen über den Matchgewinn entscheiden. Der Spielstand wird beim Beach-Handball durch Punkte und nicht durch erzielte Tore gewertet. Ein Tor wird mit einem Punkt gewertet; ein „Kempa-Tor“ (den Ball im Sprung fangen und werfen) ergibt zwei Punkte. Erzielt der Torwart aus dem Spielfeld heraus ein Tor, bringt dies ebenfalls zwei weitere Zähler auf das Punktekonto.

 

• Spielfeld: 27 x 12 m

• Torgröße: 3 x 2 m

• Sandfläche: min. 30 x 14 m

 

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